Liebe ist

Erfährt man die Liebe, macht sie einen so glücklich, dass man nicht mehr weiß wohin damit. Sie erstreckt sich auf alles und jeden. Diese Liebe erfährt, wer im Stande ist sich selbst voll und ganz anzunehmen, und sich selbst zu lieben. Denn die Liebe zu sich selbst macht es erst möglich, Liebe nach außen zu tragen... Weil die Liebe von innen kommt.

Diese Liebe ist mit dem normalen Verstand nicht vorstellbar, weil sie vom Verstand nicht erfasst werden kann. Diese Liebe hat nichts mit Kitsch zu tun. Sie ist nicht die Liebe die wir auf Erden kennen. Diese Liebe ist der Ursprung allen Menschlichen Seins. Sie dringt bis tief in die Seele des anderen ein und urteilt nicht. Man kann ihr nichts vormachen. Diese Liebe kann alle Konflikte überstehen, sie ist ein ständiges Lernen. Umso mehr wir uns dieser Liebe annehmen, umso mehr werden wir über uns selbst erfahren.

 

Diese Liebe ist intelligent.

Eine solche Liebe mit jemandem teilen zu können ist vermutlich das größte Geschenk des Universums, wenn auch geradezu unmöglich da es selten ist dass sich zwei Menschen begegnen die dieses tiefe Wissen bewusst in sich tragen. Solche Menschen werden sich alles abverlangen und jeden ungeklärten Punkt auf den Tisch bringen. So offene, und ohne Limit liebende Menschen werden einander das Beste und Schrecklichste entlocken und zur Reifung der Persönlichkeit beitragen. Eine solche Seele weiß, dass alles kommt wie es kommen soll. Sie übernimmt Verantwortung und tut etwas für das Gelingen ihrer Visionen, und
gleichzeitig bleibt sie demütig gegenüber dem, was das Leben ihr auf ihrem Weg anbietet. Mit dem Wissen dass eine Partnerschaft mit einer anderen Seele nicht immer möglich ist, kann sie doch in jeder Sekunde ihres Lebens eine innige Beziehung zu ihrer eigenen Seele pflegen. So befreit sie sich von Projektionen und Abhängigkeiten, und kann eine reife und erwachsene Beziehung zu sich selbst führen.

Diese Liebe ist bedingungslos. Sie ist inniger und tiefer als die zwischen Mutter und Kind. Sie lebt von dem Wunsch, den anderen in Glück und Zufriedenheit zu wissen. Sie unterstützt dich und macht dich stark, sie holt das Beste aus dir heraus, deine verborgenen Schätze. Eine solche Liebe geht weit über erotische Anziehung und Verliebtheit hinaus. Diese Liebe kann unsere tiefsten Blockaden spiegeln, wodurch aber wahres persönliches Wachstum möglich ist.

Selten kann ein Mensch der so Lieben kann, eine Partnerschaft eingegen. Denn die meisten Menschen führen eine Partnerschaft, weil sie sich erhoffen, dass der Partner ihnen das geben wird, was sie sich selbst nicht geben können, beispielsweise Anerkennung, Geborgenheit, Zuwendung, Zärtlichkeit und Selbstwertgefühl. Wir müssen zwischen Liebe und Partnerschaft klar unterscheiden.

Die Liebe folgt anderen Regeln als eine Partnerschaft. Eine Partnerschaft ist getragen von Aktion und Reaktion, Wünschen und Erwartungen. Die reine, wahre Liebe hingegen erwartet nichts. In der Partnerschaft ist nie die Liebe das Problem. Partnerschaften werden kompliziert durch Beziehungsstrukturen, Alltagsproblemen, unglückliche Vorerfahrungen oder alte Ängste. Deshalb muss immer vor Augen geführt werden dass man zur Liebe keinen Partner oder anderen Menschen braucht der uns bestätigt dass wir ein liebenswerter Mensch sind. Wir brauchen auch nicht die Anerkennung und die Zuwendung von anderen um glücklich zu sein. Denn was die Liebe uns nie sagen wird, ist ob die Liebe des anderen echt ist. Sie wird uns nur zeigen ob unsere Liebe echt ist. Wenn wir uns also sorgen ob wir vom anderen geliebt werden, dann ist unsere Liebe zu uns selbst nicht echt, weil wir uns unseren eigenen Wertes nicht sicher sind. Wir können es nur glauben wenn uns jemand sagt dass er uns anbetet.

Wenn dich jemand liebt, akzeptierst du es und empfängst. Und wenn die Liebe zu Ende geht, akzeptierst du es und lässt los. Die Liebe töten wir indem wir uns ins Eigenleben des anderen mischen, und uns beginnen zu arrangieren. Wahre Liebe würde nie in das Leben des anderen eingreifen. Weil die Liebe weiss, dass der Mensch frei ist.

Liebe ist Freiheit.
Sobald man verstanden hat dass der Mensch als Freiheit geboren wurde, eröffnen sich uns neue Erkenntnisse. Zum Beispiel dass es an uns selbst liegt, was aus uns wird. Es macht das Leben zum Abenteuer weil wir über unser Leben entscheiden. Die falsche Liebe wird zum Gebundensein. Dann wird sie zu einer Last, einer Fessel. Wahre Liebe erwartet nicht. In der falschen Liebe erwarten wir von unserem Partner bestimmte Eigenschaften, richten Anforderungen an ihn und sind enttäuscht, wenn diese Ansprüche nicht erfüllt werden. Das ist das Ego. Bei der Gebundenheit handelt es sich um ein Egobedürfnis. Dann ist es keine Liebe sondern das Bedürfnis nach Bindung. Und wenn wir noch tiefer schauen, entdecken wir, dass wir uns sogar danach gesehnt haben, ein Sklave zu werden. Denn die meisten Menschen haben Angst vor der Freiheit. Jeder redet von Freiheit, aber keiner hat den Mut wirklich frei zu sein. Denn wenn man wirklich frei ist, dann ist man allein. Für sich allein kann man nicht leben, also fängst man an, für jemand anderen zu leben. Zwei Menschen, die beide Angst vor der eigenen Einsamkeit haben, finden sich und beginnen das Spiel der Liebe. Insgeheim suchen sie Bindung, Abhängigkeit und Versklavung, und ihre Wünsche werden erfüllt, früher oder später - denn so funktioniert das Universum. Und dann, sobald das Bedürfnis erfüllt wurde, verschwindet die Liebe. Dann fühlen sie die Fessel, die Sklaverei, und beginnen zu kämpfen um wieder frei zu werden.

In der Liebe müssen beide Menschen frei und unabhängig sein. Sie können zusammenkommen, sie können miteinandner verschmelzen, aber keiner darf den anderen besitzen. Sobald man gebunden ist, sobald man abhängig ist, hat man sein Alleinsein aufgegeben. Und damit gibt man sich selbst auf. Man sollte von niemandem Besitz ergreifen, wenn man nicht selbst in Besitz genommen werden möchte. Wenn zwei Menschen zusammenleben wollen, können sie zusammen sein, und wenn sie eines Tages nicht mehr zusammen sein wollen, können sie sich trennen. Sie sind aus freien Stücken zusammengekommen und können sich aus freien Stücken wieder voneinander entfernen. Es muss nicht immer so sein dass ein Mann an einer einzigen Frau festhält oder eine Frau an einem einzigen Mann - es sei denn, sie haben so viel Freude aneinander, dass sie ihr ganzes Leben lang zusammen sein wollen.

Den Raum zwischen einander zu wahren ist Liebe. Zwei freie Individuen leben zusammen, und keiner beschränkt den Freiraum des anderen. Jeder hat sein Eigenleben, seine eigene Freiheit. Liebe ist nicht eifersüchtig, sie ist nie misstrauisch. Liebe mischt sich nie in die Freiheit des anderen ein. Liebe drängt sich dem anderen nicht auf. Sie gibt Freiheit und stärkt die Seele. Wenn du liebst, möchtest du deinen Partner fröhlich sehen. Man ist zusammen um sich gegenseitig glücklicher zu machen, nicht um Pflichten zu
erschaffen. Deshalb braucht es Raum zwischen einander, denn je mehr Raum man einander gegenseitig gibt, umso mehr kommt man zusammen. Je mehr Freiheit man sich gegenseitig lasst, umso intimer wird man sein.

Liebe ist Alleinsein.
Allein kommen wir auf die Welt, und allein verlassen wir sie. Das Alleinsein hat etwas ungeheuer Schönes und Ekstatisches. Es ist Stille und Frieden, es ist wie ein Geborgensein. Als wir erwachsen werden, schliessen wir uns der Meinung anderer an, und glauben dass wir nur in Gesellschaft glücklich sein können. Alleinsein wird zu etwas Armseligem, Negativem, Dunklem, Mangelhaftem und man glaubt diesen Mangel füllen zu müssen durch Gesellschaft. Es ist zum Standard geworden dass man so gut wie nie allein ist. Man muss ständig unter Menschen sein. Und umso älter wir werden, umso größer wird die Erkenntnis dass etwas ganz Wesentliches fehlt. Und wir fühlen uns einsamer denn je. Es stellte sich also die Frage wieso wir nicht ohne Gesellschaft leben können?

Es ist dieses tiefe Bedürfnis gebraucht zu werden, das Bedürfnis nach Gesellschaft, das unsere Liebe, unser Alleinsein blockiert. Das Bedürfnis gebraucht zu werden und das Bedürfnis nach Gesellschaft, stammen ebenfalls vom Ego, das ist kein Bedürfnis unseres Selbst. Das Ego will genährt werden, weil es die Bewunderung der anderen als Nahrung braucht. Aber unsere Seele braucht Liebe als Nahrung. Wir lieben einander nur damit wir gebraucht werden. Erst wenn dieses Bedürfnis, gebraucht zu werden, von uns abfällt, haben wir Niemanden mehr nötig der uns Bewunderung gibt. Weil unser Wert sich nicht mehr von anderen beziehen lässt.

Wir nähren unser Ego mit falschem Stolz. Wenn ein Mann oder eine Frau des anderen Geschlechts uns anschaut, werden wir plötzlich wichtig und bedeutsam. In diesem Moment sind wir einzigartig und spüren wie in uns die Energie erweckt. Aber wenn uns die gleiche Frau oder der gleiche Mann jeden Tag anschaut, hilft es uns nicht mehr. Das ist ein klares Indiz für falsche Liebe. Wie soll man aus den immer gleichen Augen die immer gleiche Bestätigung bekommen? Man gewöhnt sich dran. Es gibt nichts mehr zu erobern. Das ist der Grund wieso die meistens Männer zu denen werden, die von einer Frau zur Nächsten hüpfen. Doch dies ist kein sexuelles Bedürfnis. Denn Sex in tiefer Intimität mit einer einzigen Frau geht viel tiefer. Es ist also nicht der Sex. Es ist aber auch keine Liebe, denn die Liebe will mit einem einzigen Menschen immer mehr und immer tiefer zusammen sein. Liebe geht in die Tiefe, sie ist nicht oberflächlich. Es geht also weder um Liebe noch um Sex, sondern um etwas ganz anderes: ein Bedürfnis des Ego. Wenn man täglich eine neue Frau erobern kann, fühlt man sich wichtig. Wenn dich diese Frau aber nicht mehr anschaut, und keine andere Frau dir Bestätigung gibt, dann fühlt man sich wieder miserabel. Man wirkt so in etwa wie Eheleute, leblos und lustlos, als würden sie sich gerade noch tolerieren.

Wer seine Egobedürfnisse als sinnlos und neurotisch durchschaut hat, hat verstanden wie nutzlos sie sind - und nicht nur nutzlos, sondern schädlich. Unsere Egobedürfnisse bringen uns keine Erfüllung, sondern nur einen kurzen Schein falscher Erfüllung. Wenn wir zu einem Menschen werden, dessen Bedürfnis gebraucht zu werden, verschwunden ist, der von niemandem Bestätigung braucht - weder aus den Augen noch aus den Reaktionen anderer, kann Alleinsein. Und irgendwann wird das Alleinsein angenehm.

Man kommt sich nicht mehr einsam oder unwichtig vor wenn man allein ist. Das innere Gefühl der Unruhe und Sinnlosigkeit verschwindet - man muss nicht mehr zwingend irgendwohin gehen um unter Menschen zu sein. Man suchst nicht länger nach Augen die einem Bedeutung geben. Wenn man einem solchen Menschen seine Liebe schenkt, ist er dankbar, und wenn man sie ihm nicht schenkt, beklagt er sich nicht, er ist genauso freundlich wie immer. Weil er nicht verlangt und nicht erwartet. Wenn man ihn besuchen kommt, ist er glücklich, und wenn man nicht kommt, ist er genauso glücklich wie immer. Wenn er in der Menge ist, genießt er es, und wenn er in seiner Höhle ist, genießt er es genauso. Einen solchen Menschen kann man nicht unglücklich machen, weil er gelernt hat, mit sich allein glücklich zu sein. Er ist sich selbst genug.

Wenn du Alleinsein kannst, dann kannst du lieben.


Und wenn du liebst, kann dir keiner jemals dein Glück nehmen. Wer sich selbst findet, findet die Bedeutung und Freude des Lebens. Es ist die großartigste Entdeckung, die ein Mensch im Leben machen kann, und diese Entdeckung ist nur möglich, wenn wir alleine sind. Wenn Nichts ist, ereignet sich immer ein Wunder. Dieses Nichts ist dasselbe Nichts das wir so verzweifelt in der Meditation suchen. Keine Gedanken, kein Verstand, kein Ich - wir suchen nach nichts anderem als nach dem Alleinsam, dem Nichts. Während der Medtiation gibt es nichts worauf wir bewusst sein müssten, und so wird unser Bewusstsein auf sich selbst zurückgeworfen. Es entsteht ein Kreislauf. Wenn das Bewusstsein kein Hindernis, kein Gedanke findet, kehrt es zu seinem Ursprung zurück. Und sobald sich dieser Kreis schließt, sind wir keine gewöhnlichen Menschen mehr. Dann werden wir zu einem Teil der Göttlichkeit. Dann sind wir zu einem Teil des Ganzen geworden. Dann ist unser Herzschlag Eins mit dem Herzschlag des Universums. Dann sind wir ALL EIN. Das ist das Prinzip des Allganzen.

Durch Meditieren bekommen wir ein Gefühl für die immense Stille, und durch Liebe wird unser Leben zu einem Lied, einem Tanz, einer Freudenfeier. Und wenn wir uns ganz leicht, ohne Anstrengung, vom einem zum anderen bewegen können, haben wir die großartigste Sache im Leben gelernt. Ein Dilemma ist immer die Frage: Meditation oder Liebe, Alleinsein oder In-Beziehung-Sein, Sexualität oder Stille? Das sind alles nur verschiedene Bezeichnungen für ein und dasselbe Problem. Wer sich für Liebe entschied, wurde unglücklich, und wer sich für das Alleinsein entschied, wurde unglücklich. Liebe und Alleinsam sind ein Ganzes. Und nur wer ganz ist, ist gesund und glücklich. Nur wer ganz ist, ist vollständig.

Tatsache ist, dass wir das Alleinsein nur genießen können, wenn wir auch eine Beziehung genießen können. Damit ist auch die Freundschaft zu Menschen gemeint. Erst durch die Beziehung entsteht das Bedürfnis nach Alleinsein - es entsteht ein Rhythmus. In der Liebe geht man im Wesen des anderen auf. Nun muss man wieder zu sich finden. Und sobald man dann alleine ist, entsteht wieder das Bedürfnis nach Liebe. Das ist natürlich und bald ist man wieder so voll, dass man sie gerne teilen möchte. Man fließt so über, dass man gerne jemanden hätte, an dem man sie verstömen kann, dem man sie schenken kann.

Das Problem besteht bei den meisten darin, dass sie sobald sie sich auf eine Partnerschaft einlassen, nicht wissen wie sie dabei allein sein können. Sie fühlen sich eingeengt, es ist grauenhaft. Aber an der Beziehung selbst ist nichts verkehrt, sie wird uns nur zu viel, weil sie keinen Freiraum zum Alleinsein lässt. Man fühlt sich erschöpft und müde. Und eines Tages kommt man zu dem Schluss dass Beziehungen nichts für einen sind und dass sie sinnlos sind. Und dann träumen wir von großen Momenten des Alleinseins und wie schön es wäre unser eigenes Leben wieder zurück zu haben. Ein paar Tage später sind wir dann total glücklich und genießen dass Alleinsein. Und dann fangen wir an überzufließen. Wir verwechseln es mit Lust oder einem erneuten aufblühen, aber es die Liebe. Es ist keiner da, der unsere Liebe annimmt. Man strotzt vor Energie und will sie weitergeben, sie teilen. Wir hätten gerne jemanden, der sie aufnimmt und willkommen heißt. Wir wollen diese Energie loswerden. Und schon kommt uns das Alleinsein nicht mehr wie Alleinsein, sondern wie Einsamkeit vor.

Wenn wir die Menschen aufklären könnten dass niemand 24 Stunden am Tag liebevoll sein kann, gäbe es mehr Harmonie. Jeder braucht eine Ruhepause. Und niemand kann auf Befehl lieben. Liebe ist ein spontanes Phänomen. Wenn es passiert, passiert es, und wenn nicht, passiert es nicht. Man kann es nicht ändern. Und wenn man es doch ändert, entsteht etwas Unechtes. Echte Liebende, wissen und verstehen dass wenn ich allein sein möchte, das nicht bedeutet, dass ich dich zurückweise. Im Gegenteil, nur durch deine Liebe ermöglichst du mir das Alleinsein. Wenn deine Frau eine Nacht oder ein paar Tage allein sein möchte, wirst du nicht verletzt sein. Du wirst dich nicht abgelehnt fühlen. Du wirst die Entscheidung respektieren, dass sie ein paar Tage allein sein will. Und du wirst trotzdem glücklich sein. Wahre Liebe kann so intensiv sein, dass man sich ganz leer fühlt. Zufrieden leer. Sie muss sich immer wieder ein bisschen erholen und sich wieder auffüllen. Das zu verstehen ist die Liebe verstehen. Und wenn du sie liebst, wirst du sie in Ruhe lassen. Du wirst sie nicht quälen und nötigen, dich zu lieben. Und wenn der Mann allein sein will, sollte die Frau nicht denken dass er kein Interesse mehr an ihr hat. Oder dass er an einer anderen Frau interessiert ist. Eine intelligente Frau wird ihren Mann in Ruhe lassen, damit er sich wieder finden kann und neue Energie schöpft, die er dann wieder verschenken kann. Dieser Rhythmus ist wie Tag und Nacht, wie Sommer und Winter; er entspricht der Natur und wechselt ständig.

Liebe entsteht aus dem Alleinsein. Das Alleinsein macht uns voll, und die Liebe macht uns leer, sodass wir wieder voll werden können. Erde und Himmel treffen sich und sind nicht mehr getrennt. Körper und Seele treffen sich und verschmelzen miteinander. Meditation führt zu Liebe, und Liebe führt zu Meditation. Sie sind Partner, man kann sie unmöglich trennen. Es geht nicht darum, eine Synthese zwischen ihnen zu schaffen, denn man kann sie gar nicht trennen. Es geht darum, zu verstehen und zu erkennen, dass sie bereits untrennbar miteinander verbunden sind. Sie sind Eins. Die zwei Seiten einer Medaille, sie haben nie getrennt existiert.

Liebe gibt Freiheit, sie hilft dem anderen, er selbst zu sein. Sie macht uns einerseits zu einer Seele in zwei Körpern, andererseits verleiht sie uns Individualität und Einzigartigkeit. Sie hilft uns, unser kleines Selbst aufzugeben, und gleichzeitig zu unserem höchsten Selbst zu gelangen.

 

Das ist Liebe.